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2. Eislebener Zukunftsforum

Unter dem Motto „Standortfaktoren: Bildung – Chancen und Herausforderungen“ hatte am vergangenen Donnerstag die Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Jutta Fischer, in die Aula des Martin-Luther-Gymnasiums zum 2. Zukunftsforum eingeladen. Zahlreiche Vertreter regionaler Unternehmen sowie Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen des Landkreises Mansfeld-Südharz fanden sich zu einem regen Informations- und Diskussionsnachmittag ein. Die Moderation übernahm Katrin Huß, die musikalische Begleitung der Veranstaltung das Doppelquartett und der Chor des Gymnasiums. Dr. Martina Scherer, Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit, gab einleitend einen Überblick zur aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt. Besonderer Fokus lag hierbei auf der Problematik „Übergang Schule in den Beruf“. Warum finden so wenige Schülerinnen und Schüler den Weg in die Unternehmen, deren Bedarf an Fachkräften mittlerweile nicht mehr gedeckt werden kann? Welche Faktoren haben Einfluss auf die Berufswahl? Welche Rolle spielen die vielseitigen Angebote der Berufsorientierung? Wo besteht Verbesserungsbedarf? Einen Einblick in ihre Berufswahl gaben Zehntklässler der Katharinenschule und des Martin-Luther-Gymnasiums. Welche Rolle die Bildung in der Landespolitik spielt, erläuterte Referentin Eva Feußner, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt.
Im Anschluss blieb Zeit für Diskussionen mit allen Akteuren. Dass „Aufgeben nicht gilt“ und Biografien erst am Ende geschrieben werden können, schilderte sehr eindrucksvoll Zehnkämpfer Frank Busemann. Die sportliche Karriere und der berufliche Werdegang des Olympiateilnehmers (Silber im Zehnkampf, 1996) zeigen sehr anschaulich, wie wichtig es ist, etwas zu wollen, einen „Plan“ zu haben im Leben. Einen Plan „Alpha“, einen Plan „Bravo“ … und dass das Leben einen manchmal auch überrascht. Zum Abschluss der Veranstaltung, von der es mit Sicherheit eine dritte Auflage geben wird, fanden sich alle im historischen Physikkabinett des Gymnasiums zu einem Gruppenfoto ein.
Frau Feußner erhielt am Ende des Forums eine „Zukunftsvision“, bei deren Ausarbeitung ein Projekt mit ARYZTA Bakeries Deutschland GmbH entstanden ist.
Das 2. Eislebener Wirtschaftsforum wurde von der Stabsstelle Wirtschaft, Schule, Jugend, Sport und Fördermittelkoordination, von Mitgliedern des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und von der Standortmarketing Mansfeld -Südharz GmbH (SMG) initiiert. Die Initiatoren bedanken sich bei allen Schülerinnen und Schülern sowie den Schulleitern des Martin-Luther-Gymnasiums und der Katharinenschule.

Ein besonderes Dankeschön geht an die Unternehmen WSE Wrba Systemtechnik Eisleben GmbH, Ingenieurgesellschaft mbH Wohlrab, Landeck & Cie, Autohaus Michael Fritze e.K., Eislebener Tele-Funk Kommunaltechnik GmbH und dem Autohaus Schneider GmbH & Co.KG.