Aktuelle Stadtinformationen_Max

Pflanzung Baum des Jahres 2018 am Helftaer Federmarkt

Gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben, Jutta Fischer, dem Stadtrat Mike Künzel, dem Betriebsleiter des Eigenbetriebes Betriebshof, Roland Schmidt und dem Kreisvorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Peter Edel pflanzten die Kinder des Montessori-Kinderhauses St. Marien Helfta den Baum des Jahres 2018, eine „Edelkastanie“ (Esskastanie). Seit mehreren Jahren wird hier jährlich der Baum des Jahres gepflanzt. „Diese Pflanzaktionen sind sehr wichtig, denn sie tragen dazu bei, dass Kinder nicht nur wissen, wie ein Baum aussieht, sondern dass sie auch mal einen Baum pflanzen dürfen“, so die Oberbürgermeisterin. Herr Edel erklärte den vier bis sieben Jahre alten Steppkes, was es mit der Edelkastanie auf sich hat, dass diese Bäume essbare Früchte tragen. Diese Aussage wirkte wie ein Stichwort. Die Kinder blickten sofort fragend in Richtung von Herrn Edel und rangen ihm somit ein Versprechen ab. Herr Edel versprach, in diesem Jahr Früchte der Edelkastanien (Maronen) zu besorgen und diese gemeinsam mit den Kindern in der eigenen Küche in der Einrichtung zuzubereiten. Als das geklärt war, ging es ans Pflanzen und mit ihren kleinen Gießkannen sorgten die Kinder dafür, dass das Bäumchen auch genügend Wasser am neuen Standort bekam.
        
Seit Anfang der 2000er wird die Gemeinschaftsaktion der Lutherstadt Eisleben und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald jährlich im April durchgeführt. Der Bauhof der Lutherstadt sponsert einen Baum, der am Federmarkt gepflanzt wird. Seinen Ursprung hat der "Tag des Baumes" in Amerika. Der Journalist Julius Sterling Morton beantragte bei der Regierung von Nebraska die „Arbor Day – Resolution“. In Deutschland gibt es den "Tag des Baumes" seit 1952, als der damalige Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Ahorn pflanzten, um auf die Bedeutung des Waldes für die Menschen und die Wirtschaft aufmerksam zu machen.

Am Helftaer Federmarkt kann man mittlerweile schon einige Baumsorten bestaunen, wie z.B. eine Winter-Linde, eine Lärche oder auch einen schon recht stattlichen Wild- Apfel. Kleine Hinweisschilder geben genau Auskunft über die gepflanzte Sorte. Auch Schwester Gertrud vom Montessori-Kinderhaus hält die Aktion für wichtig. Sie meint: „Bäume sind ein Zeichen für das Leben. Sie wurzeln tief in die Erde. Den Kindern wird Naturverbundenheit beigebracht. Sie begreifen dadurch, sich selbst und die Natur als Teile der Schöpfung Gottes zu sehen.“