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21. Sachsen-Anhalt-Tag - Eröffnung

21. Sachsen-Anhalt-Tag 2017 in der Lutherstadt Eisleben - 500 Höhepunkte an einem Wochenende in einer Stadt!
500 – da war doch noch etwas, richtig - in diesem Jahr feiert die Welt den 500. Jahrestag des Thesenanschlages und damit den Beginn der Reformation der Kirche.
Wer sich vom 16.-18. Juni 2017 in der Lutherstadt Eisleben aufhielt, der konnte schon den Eindruck gewinnen, dass die Besucher das Motto dieses 21. Sachsen-Anhalt-Tages wörtlich genommen haben. Gefühlt war wirklich „Die Welt zu Gast in Luthers Heimatstadt“.
Zumindest waren Vertreter aller Herrenländer im Stadtbild zu sehen und zu hören.
Das Landesfest, das nun bereits zum zweiten Mal im Landkreis Mansfeld-Südharz stattfand, stand ganz im Zeichen der Reformationsfeierlichkeiten. Im Abschlussjahr der Reformationsdekade war es folgerichtig, dass die Lutherstadt Eisleben, die sich im Laufe der 10 Jahre intensiv mit dem Thema Reformation und Luther auseinandergesetzt hatte, sich mit dem Landesfest einen sehr medienwirksamen Höhepunkt verschaffte.
Das sahen auch die Besucher so und kamen in Scharen und brachten die historische Innenstadt sprichwörtlich zum Beben.
Bereits zur Eröffnung auf dem Marktplatz, als die Oberbürgermeisterin Jutta Fischer, gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, den Stadtwimpel an die Fahne band, war zu spüren, dass etwas ganz Besonderes in der Luft lag.
Das Gefühl sollte sich bestätigen und so nahm das Fest seinen Lauf.
Wie heißt es: „Wo Licht ist, da ist auch unweigerlich Schatten“, und dieser Schatten offenbarte sich bereits ca. 2 Stunden nach der feierlichen Eröffnung.
Die Nachricht hatte schnell seine Kreise gezogen, Altbundeskanzler Helmut Kohl war gestorben.
In der anschließenden Feierstunde legten die geladenen Gäste im „Theater Eisleben“eine Schweigeminute ein. (siehe auch Beitrag: "Hier stehe ich und kann nicht anders")