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Neuer Geschäftsführer der „RESA Industrial Controls, Data & Power Solutions GmbH“ stellt sich vor

Die Firma RESA ist im Gewerbegebiet „Am Strohügel“ in Eisleben/Helfta ansässig. Nach überstandener Insolvenz firmiert das Unternehmen nun unter dem Namen RESA Industrial Controls, Data Power Solutions GmbH. Neben dem Geschäftsführer Kay Engelmann soll zum 01.06.2017 ein weiterer Geschäftsführer bestellt werden. Dietmar Franke, neuer Gesellschafter der RESA informierte am 11.05.2017 über die künftige Ausrichtung des Unternehmens.

Hatte man sich bisher auf Schaltanlagen und Steuerungen spezialisiert, heißt der neue Schwerpunkt „Industrieautomatisierung“, um „Industrie 4.0“ und dem „IoT“ (Internet of Things) Rechnung zu tragen. Industrie 4.0. bedeutet die Einleitung der vierten industriellen Revolution, d.h. das die industrielle Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik auf der Basis intelligenter und digital vernetzter Systeme verzahnt wird, um eine möglichst selbstorganisierte Produktion zu ermöglichen.

Das neue Konzept ist auf eben diese Industrieautomatisierung ausgerichtet und setzt dazu agile Entwicklungsmethoden ein. Dazu gehört neben dem Einsatz modernster Hard- und Software auch die Effizienz bei der Gestaltung der Arbeitsabläufe. Auf der Agenda des Unternehmens stehen Online-Marketing ebenso wie die Nutzung des Cloud-Services.

Die in der Lutherstadt Eisleben ansässige IDF Interims- und Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG erwirbt das Unternehmen und richtet es neu aus.

Insolvenzverwalter Herbert Feigl dazu: „Wir sind froh, zusammen mit der IDF GmbH und der Investitionsbank Sachsen-Anhalt ein tragfähiges und zukunftsorientiertes Konzept gefunden zu haben. Steuerungen, Datenverteilung und Energiemanagement werden im Rahmen der Industrie 4.0. benötigt, wodurch sich neue Märkte für die RESA öffnen. Natürlich ist es auch ein Erfolg, den Standort in Lutherstadt Eisleben zu erhalten und den Mitarbeitern und Auszubildenden in der Lutherstadt Eisleben eine Zukunft zu geben.“

Durch weitere Beteiligungen der IDF, d.h. die HEYFRA AG in Eisleben und die port GmbH in Halle, werden Synergieeffekte erwartet.

Dietmar Franke gibt sich optimistisch und tatkräftig. Er meint: „Es gibt nichts Schlimmeres als keine klare Aussage.“ Wichtig sei es, Chancen im neuen Unternehmen zu sehen und neue Wege zu gehen, die Mitarbeiter da einzusetzen, was sie am Besten können. Damit würden letztendlich organisatorische Netzwerke aufgebaut und die Auftragslage wieder stabilisiert. Gute Nachricht: Alle 17 Mitarbeiter und Auszubildenden werden übernommen.