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Pflanzung Baum des Jahres 2017 am Helftaer Federmarkt

Mike Künzel, Vorsitzender vom Stadtentwicklungsausschuss, pflanzte in Vertretung der Oberbürgermeisterin Jutta Fischer gemeinsam mit den Kindern des Montessori-Kinderhauses St. Marien, Helfta, den Baum des Jahres 2017, eine Fichte. Er sagt: „Ich halte solche Aktionen für sehr wichtig, denn sie tragen dazu bei, dass Kinder nicht nur wissen wie ein Baum aussieht, sondern dass sie auch mal einen Baum pflanzen dürfen.“ Peter Edel, Kreisvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, erklärte den vier bis sieben Jahre alten Steppkes was es mit der Fichte auf sich hat, dass diese Bäume bis zu 50 Meter hoch werden können, und dass Fichtenzapfen nicht nur wunderbar duften, sondern auch ganz prima zum Basteln geeignet sind. Interessiert verfolgten sie die Aktion mit und sorgten mit ihren kleinen Gießkannen dafür, dass das Bäumchen auch genügend Wasser am neuen Standort bekommt.

Seit Anfang der 2000er wird die Gemeinschaftsaktion der Lutherstadt Eisleben und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald jährlich im April durchgeführt. Der Bauhof der Lutherstadt sponsert einen Baum, der am Federmarkt gepflanzt wird. Seinen Ursprung hat der Tag des Baumes in Amerika. Der Journalist Julius Sterling Morton beantragte bei der Regierung von Nebraska die „Arbor Day – Resolution“. In Deutschland gibt es den Tag des Baumes seit 1952, als der damalige Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Ahorn pflanzten, um auf die Bedeutung des Waldes für die Menschen und die Wirtschaft aufmerksam zu machen.

Am Helftaer Federmarkt kann man mittlerweile schon einige Baumsorten bestaunen, wie z.B. eine Winter-Linde, eine Lärche oder auch einen schon recht stattlichen Wild Apfel. Kleine Hinweisschilder geben genau Auskunft über die gepflanzte Sorte. Auch Schwester Gertrud vom Montessori-Kinderhaus hält die Aktion für wichtig. Sie meint: „Bäume sind ein Zeichen für das Leben. Sie wurzeln tief in die Erde. Den Kindern wird Naturverbundenheit beigebracht. Sie begreifen dadurch sich selbst und die Natur als Teile der Schöpfung Gottes.“