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„Pacemakers“ auf Zwischenstopp in Eisleben

Wirklich ungewöhnlich ist in der Lutherstadt Eisleben eigentlich gar nichts. Auch nicht die neuerliche fünfzigköpfige Radfahrergruppe, die sich „Pacemakers“ nennt. Bereits zum dritten Mal waren sie auf einer dreitägigen Tour durch Deutschland, um mit ihrer Raddemonstration für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen einzutreten. In diesem Jahr lief die Aktion als „ReformationsTour“, die über eine Distanz von 656 Kilometer von Bretten nach Wittenberg führte. Am Samstagvormittag erreichte die Gruppe den Eisleber Marktplatz, wo sie von Oberbürgermeisterin Jutta Fischer begrüßt wurde. „Wir haben unsere Tour bewusst in die zweite Phase der diesjährigen Verhandlungen für ein Atomwaffenverbot (15. Juni bis 07. Juli 2017) gelegt, um mit unserer Tour die größtmögliche Öffentlichkeit für dieses Thema herzustellen. Sowohl Bürgermeister Matsui aus Hiroshima als auch das Europäische Parlament haben offen dazu aufgerufen, die Verhandlungen aktiv zu unterstützen“, sagt der Pacemakers-Koordinator Roland Blach.