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Lutherstadt Eisleben schafft Defibrillator an - Verbesserte Hilfsmöglichkeiten für Ersthelfer im Marktbereich

Von der Stadt Eisleben wurde ein Defibrillator (AED = Automatischer externer Defibrillator) angeschafft. Seinen Platz hat er in der Telefonzentrale des Rathauses bekommen und ist bei Notfällen für jedermann frei verfügbar, wenn das Rathaus geöffnet ist. Praktisch betrachtet bedeutet das: Tritt im Bereich des Marktplatzes ein Notfall ein, kann der Helfer während der Öffnungszeiten des Rathauses den Defibrillator benutzen und erste Hilfe leisten. Da ein plötzlicher Herzstillstand überall und jederzeit eintreten kann, sind häufig Laien als Ersthelfer am Ort des Geschehens. Der AED ist so ausgelegt, dass ihn auch völlig unerfahrene Personen in einer Notfallsituation bedienen können. Für die lebensrettende Behandlung sind nur drei Schritte erforderlich. Man untersucht zuerst die vom plötzlichen Herzstillstand betroffene Person, öffnet dann das Gerät. Eine schriftliche Gebrauchsanweisung braucht man bei der Benutzung nicht, es ist selbsterklärend, das heißt das Gerät spricht. Die Elektroden sind bereits angeschlossen, lassen sich einfach öffnen und anbringen. Dabei zeigen entsprechende Abbildungen, wie man die Klebeelektroden schnell und an den richtigen Stellen aufklebt. Der AED analysiert den Herzrhythmus und entscheidet, was zu tun ist. Man kann das Gerät nicht falsch bedienen, denn der AED entscheidet, ob das Herz einen Schock benötigt oder nicht. Es wurde extra für kaum ausgebildete und selten geforderte Ersthelfer konzipiert.

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Rettungswesens Mansfeld-Südharz e.V. hat die Stadtverwaltung Eisleben einen Videobeitrag erstellt, der ganz genau zeigt, wie ein AED anzuwenden ist. Er ist ab sofort auf der Homepage der Lutherstadt Eisleben unter www.lutherstadt-eisleben.eu und natürlich auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/pg/Eisleben.994/videos/ abrufbar.
Ein ganz herzlicher Dank für ihren Einsatz und ihr Engagement beim Dreh geht an Jos Kienast und Lilien Osterroth vom Förderverein des Rettungswesens. René Wunderlich, Brandschutzbeauftragter bei der Lutherstadt Eisleben, sagte: „Im letzten Jahr wurden vierzig Mitarbeiter der Stadt in Zusammenarbeit mit der DLRG im Bereich der ersten Hilfe nachgeschult. In den Schulen, Verwaltungsgebäuden und Sportstätten der Lutherstadt Eisleben wurden alle Sani-Kästen auf den neuesten Stand gebracht. Letztendlich geht es jetzt um die Feinheiten, dass auch einmal Sonderschulungen stattfinden. Wir nutzen bei der Feuerwehr auch so ein AED. Er ist auf dem Fahrzeug immer mit dabei und kommt zum Einsatz, wenn mal der Rettungsdienst nicht so schnell vor Ort ist.“