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„DANKE“

Mit einem dreifachen „Gut Wehr“ bedankten sich Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr der Lutherstadt Eisleben für die drei Brandschutzkoffer zur Brandschutzerziehung.
Die Erziehung im Kindesalter ist sehr wichtig, denn in Sachen Brandschutz gilt auch:
Was Hänschen nicht lernt – das lernt Hans nimmermehr.
Stolz hielten die Kinder die mit Luft gefüllten fünf Buchstaben „DANKE“ fest, als der Finanzminister von Sachsen-Anhalt, André Schröder, die Räume des Rathauses der Lutherstadt Eisleben betrat.
Geplant war der Empfang auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, aber Petrus simulierte einen Löschangriff von oben und so musste der Empfang in das Rathaus verlegt werden.
Gemeinsam hatten André Schröder, Jutta Fischer (Oberbürgermeisterin der Lutherstadt Eisleben) und Rainer vor der Straße (Geschäftsführer Convita GmbH) das Koffer-Set finanziert.
Entstanden war die Idee auf der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Eisleben.
„Mir ist es sehr wichtig, dass bereits die Jüngsten lernen, wie sie sich im Notfall verhalten müssen. Es gibt nichts schöneres als Kinder“, so der Finanzminister.
Die Brandschutzkoffer gehören zu einem Brandschutzkoffer-System und ist bei Feuerwehren in der gesamten EU im täglichen Einsatz für die Brandschutzerziehung. Durch den modularen und logisch durchdachten Aufbau der einzelnen Koffer lässt sich für alle Alters- und Zielgruppen eine optimale Brandschutzaufklärung durchführen.
Somit werden diese Koffer nicht nur bei der Brandschutzerziehung im Feuerwehrdepot zum Einsatz kommen, sie können auch bei der Erziehung direkt in den Kindertagesstätten und Schulen wichtige Unterstützung leisten.
Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Lutherstadt Eisleben nutzte gleichzeitig die Gelegenheit und übergab der Jugendfeuerwehr ein Zelt. Die Jugendfeuerwehr führt im zweijährigen Rhythmus in der Lutherstadt Eisleben ein Zeltlager durch. Hier wird besonders Wert auf die Gemeinschaft gelegt. Eingeladen sind dazu immer weitere Jugendwehren aus der Umgebung und den Partnerstädten. Die Jugendlichen verbringen eine Woche zusammen und können sich bereits hier Tricks und Kniffe beibringen. Denn auch wenn es ein Zeltlager ist, so wird neben zahlreichen Freizeitaktivitäten die Brandschutzerziehung nie aus den Augen gelassen.
„Wir mussten immer ein Zelt abteilen, um alle Mädchen und Jungs getrennt unterzubringen. Mit dem neuen Zelt ist dies nun nicht mehr notwendig. Es war nicht optimal“, so der Vereinsvorsitzende Horst Dieter Grimmer.