Lärmkartierung

 Die EU-Lärmkartierung an Hauptverkehrsstraßen hat gemäß den gesetzlichen
Regelungen der 34. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (Verordnung über die Lärmkartierung) zu erfolgen.
Die 2. Stufe der EU-Lärmkartierung wird unter Verwendung der Ergebnisse der Bundesverkehrswegzählung 2010 an Straßenabschnitten durchgeführt, die
mindestens eine durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke von mehr als 8.200 Kfz/24h aufweisen.
Für die Stadt Eisleben werden damit Abschnitte der Landesstraße L151, der Bundesstraße B 80 sowie der B 180 kartierungspflichtig.

Ergebnisbericht Lärmkartierung der Lutherstadt Eisleben 2012

    
     
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Lärmaktionsplanung

Der Zweck der Lärmminderungsplanung (Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung) gemäß der Umgebungslärmrichtlinie besteht in der Gewährleistung eines hohen Gesundheits- und Umweltschutzniveaus für die Bevölkerung durch eine Sanierung lärmbelasteter Bereiche [1].
Hierzu werden in den Aktionsplänen für die Bereiche, die im Rahmen der Lärmkartierung als hoch lärmbelastet ausgewiesen sind, Maßnahmen zur Lärmsanierung entwickelt [2].
Im Rahmen der Lärmkartierung waren Teile der Bundesstraßen 80 und 180 sowie die Landesstraße 151 kartierungspflichtig. Anhand der Lärmkarten und den Tabellen der Betroffenenzahlen finden sich stark belastete Gebiete an der L 151. Dafür sollen im Rahmen der Lärmaktionsplanung Minderungsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Betroffenenzahlen untersucht werden.

Literatur:
[1] Richtlinie 2002/49/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002
über die Bewertung und Bekämpfung von Umweltlärm
[2] „Umgebungslärmrichtlinie und Aktionsplanung konkret – Chancen und Fallstricke“,
W. Waltmann, Tagung zum Tag gegen Lärm am 25.April 2012, Hinweise und
Anregungen zur Lärmaktionsplanung

Formular zur Aktionsplanung 2. Stufe Lutherstadt Eisleben