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„Friede…Freude…Eisleber Wiesenmarkt – 4 Tage wach“

Es ist angerichtet.
Ab Freitag, 15. September, 11:45 Uhr steht die Lutherstadt Kopf.
Es beginnt der von tausenden Menschen ersehnte „Eisleber Wiesenmarkt“.
Dies machten die Verantwortlichen zum traditionellen Pressegespräch am Dienstag, knapp 75 Stunden vor dem Fassbieranstich, deutlich.
Zahlreiche Medienvertreter waren der Einladung gefolgt und ließen sich bereits zu diesem Zeitpunkt von den zahlreichen Angeboten des Wiesenmarktes hinreißen.
Als Gesprächspartner hatten an diesem Tag neben der Oberbürgermeisterin, Jutta Fischer, der Marktmeister, Siegmund Michalski, der Organisator des Thomapyrin Cup, Helmut Seitz, der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Sachsen-Anhalt e.V., Werner Meyer, die Schausteller Karl Welte aus Magdeburg und Werner Jacob aus Tangermünde,
vom Polizeirevier Mansfeld-Südharz , Kriminaloberrat Tino Böttger, der Wiesenschützenkönig 2016, Michael Litschko, der Wirt des Festzeltes, Sven Deckert, die Sachgebietsleiterin Öffentlickeitsarbeit/Kultur, Ute Klopfleisch, und Frau Ivan vom Bauernverband Mansfeld-Südharz zur Verfügung gestellt.
Das Gespräch fand im Imbiss- und Ausschankgeschäft der Familie Hamberger statt.
Mit großer Freude begrüßte die Oberbürgermeisterin alle Anwesenden persönlich und teilte mit, dass in diesem Jahr der Erlös aus dem 11. Benefizfußballspiel zwischen einem Team der Schausteller und des MSV Hettstedt an die Kindertagesstätte „Apfelbäumchen“ geht. Weiterhin gab sie einen kurzen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen während der 4 Wiesentage und der daran anknüpfenden „Kleinen Wiese“.
Der Markmeister, Siegmund Michalski, gab einen Ausblick auf das kommende Wiesenfest und stellte einen Vergleich zum im Juni veranstalteten Landesfest, den 21. Sachsen-Anhalt-Tag her.
Demnach hatte der Sachsen-Anhalt-Tag ein Müllaufkommen von sechs Tonnen, im Vergleich dazu - so die Erfahrungen der letzten Wiesen - rechnet Michalski mit 60 Tonnen. Gleiches gilt für den Stromverbrauch, Landesfest 25.000 Kw/h und Eisleber Wiese 250.000 Kw/h.
1.000 Bewerbungen für 350 Standplätze sind ein Beweis dafür, dass diese Eisleber Wiese bei den Schaustellern sehr beliebt ist und damit natürlich auch bei den Besuchern. Denn das Eine funktioniert nicht ohne dem Anderen. Ein solches Verhältnis steht für eine hohe Attraktivität.
Am Thema Sicherheit konnte auch Michalski an diesem Tag nicht vorbei. „Die Sicherheit auf der Eisleber Wiese ist so groß wie noch nie. Seit Jahren gibt es für die Wiese ein Sicherheitskonzept, welches an Umfang besonders in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat. Unser Sicherheitskonzept ist nicht starr sondern wird immer der jeweiligen Situation angepasst, sodass wir auch in diesem Jahr alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen haben, um die Sicherheit auf dem Platz zu gewährleisten“.
Weitere Erläuterungen gab der amt. Leiter des Polizeirevier Mansfeld-Südharz. Auch die Polizei wird wie gewohnt auf dem Fest präsent sein. Einige „neuralgische Punkte“ werden die Beamten besonders im Fokus haben.
            

Eine immer gern gestellte Frage war natürlich: „Was kostet in diesem Jahr das Bier“. Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen beantwortete der Festwirt Sven Deckert diese Frage.
„Wir haben es in diesem Jahr so gehalten wie im letzten Jahr, das halbe Liter Bier wird auch in diesem Jahr 4,50 Euro kosten.“ Somit versprach er für 2017 keine Teuerung an dieser Stelle.
Die Firma Deckert ist seit über 20 Jahren mit dem Festzelt bei der Wiese dabei. Die Firma betreibt auf 2.000 qm Gastronomie und bietet fast 50 Stunden Programm bei freiem Eintritt an.
Dabei hat er mit der Stadt Eisleben und dem Eigenbetrieb Märkte sowie dem MDR als Medienpartner eine optimale Unterstützung.
Besonders hob er die Eröffnungsveranstaltung mit dem Fassbieranstich und dem Stargast Nicole hervor. Aber auch der Seniorenvormittag am Montag ist mit über 1.000 Gästen eine Veranstaltung, die nicht mehr wegzudenken ist.
Und bevor das Fass angestochen werden kann, gibt es eine zünftige Eröffnung auf dem Marktplatz mit einem Rahmenprogramm, einem historischem Spektakel mit der Übergabe der Marktrechte durch den Herold des Kaiser Karl V an das Stadtoberhaupt. Nach den Worten der Oberbürgermeisterin: „Stadtpfeifer spielt auf und lasst uns zur Wiese ziehen“, setzt sich ein historischer Festumzug mit über 1.000 Beteiligten in Bewegung.
Dieses Marktspektakel wird nun bereits zum 12. Mal von Ute Klopfleisch und ihren Mitarbeitern organisiert. Sie selbst nannte bei diesem Gespräch einige Höhepunkte und nutzte die Gelegenheit, sich für die Zeit, in der sie diesen Teil der Wiese organisieren durfte, zu bedanken.
Für sie ist es die letzte Wiese als Sachgebietsleiterin Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, sie verlässt die Stadtverwaltung Eisleben und begibt sich in den verdienten Ruhestand.
Vielen Dank, Frau Klopfleisch!
Eine Wiese nach der Wiese ist seit Jahren die Kleine Wiese. Neben den Schautellern und Händlern gibt es während der drei Tage den Thomapyrin Cup – ein Ballontreffen, welches in diesem Jahr nun bereits zum 15. Mal stattfindet. Den Höhepunkt bildet das spektakuläre Ballonglühen am Samstag.
„Wir haben nicht nur Full House, wir sind überbucht. Wir haben eine Genehmigung für 20 Ballone und die haben wir seit Monaten bereits erreicht“, so Ballonfahrer Helmut Seitz.
Auch ein Bauernmarkt findet in diesem Jahr wieder statt, organisiert durch den Bauernverband.