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Zwei Städte ein Halleluja

Auf geht's für Luther! 
Kirchentag auf dem Wege 25.-28. Mai 2017 Halle/Eisleben 

Der Countdown läuft: Noch ein Vierteljahr, dann soll sich in Halle und Eisleben in Sachen Kirche Außerordentliches ereignen. Denn der zumindest flächenmäßig größte deutsche Kirchentag wirft seine Schatten voraus - als eine jener "Kirchtag auf dem Weg" genannten Mammutveranstaltungen, die auf ein zentrales Treffen am Ursprungsort der Reformation quasi zulaufen sollen. Eine Woche vor Pfingsten, wird es ein Höhepunkt der Reformationsdekade und des Jubiläumsjahres von Martin Luthers sein.
In den drei Tagen in Halle und Eisleben und in der umliegenden Region ist viel geplant.
Auf einer Fläche von bis zu 50 Kilometern Spannweite gibt es in fast 80 Kirchen des Luther-Heimatlands jede Menge zu erleben für - wie Kirchentagsorganisatorin Sandy Fiedler schätzt - bis zu 10 000 Teilnehmern an dem mehrtägigen und sehr ambitionierten Programm: Los geht's am Himmelfahrtstag, 25.05.2017, mit einem Gottesdienst auf dem Markt in Halle ab 13.30 Uhr, an den sich zahlreiche Großaktionen anschließen: So etwa "Kultur in den Höfen" mit 25 Programmen an 15 Orten. Dabei wird unter anderem ein fiktives Streitgespräch Luthers mit seinem großen halleschen Gegenspieler Kardinal Albrecht mitzuerleben sein.
Das Kirchentagsprogramm verbindet nicht nur die beiden Städte Halle und Eisleben sondern verknüpft auch Kunst und Kultur mit Fragen des gesellschaftlichen und spirituellen Lebens.
Die darauf folgenden Tage sind geprägt von Bibelarbeiten, Gesprächsrunden und Workshops an ungewöhnlichen Orten. Höhepunkt ist das 75 Gotteshäuser umfassende nächtliche "BAND DER OFFENEN KIRCHEN", das erstmals Eisleben den Lutherweg entlang über Halle mit dem Kloster Petersberg und der Domstadt Merseburg verbindet.

Historische Führungen, Workshops, aber auch der kritische Diskurs zu Luthers Verhältnis zu den Juden lassen die Zeit der Reformation im Mansfelder Land auf spannende Weise lebendig werden. Zugleich gestalten Kreative der Hochschule für Kunst und Design den halleschen Stadtraum. Familien können in den Franckeschen Stiftungen das Handwerk zu Luthers Zeiten entdecken. Chöre treten auf Bühnen in und um Halle auf. Gospelchöre laden zu Workshops und einem hochkarätigen Abschlusskonzert ein.
Das Umfangreiche Programm in der Lutherstadt Eisleben kann hier eingesehen werden.

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